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Mengen marschiert weiter nach vorne

Grimma / Mengen – Die beiden Triathlon-Bundesligateams aus Mengen sind weiter auf dem Vormarsch. Sowohl die Damen als auch die Herren kletterten in der Tabelle nach oben. Das Bundesligarennen wurde auch gleichzeitig als Deutsche Meisterschaft für die nationalen Starter gewertet. Bester Einzelstarter war Jannik Schaufler auf Platz 12, was gleichbedeutend mit dem dritten Rang in der deutschen U23-Meisterschaft ist.

Grimma_Jannik-Schaufler.jpgZunächst mussten die Damen des LTS Teams an den Start. Geschwommen wurde in der Mulde, einem Fluss der die sächsische Kleinstadt Grimma durchschlängelt. Zwar war das Gewässer leicht angestaut, hatte jedoch immer noch so viel Strömung, dass bereits der Startplatz über eine gute Schwimmzeit entschied. Das LTS Team hatte leider Pech in der Auslosung und war auf dem ersten Streckenabschnitt einer ordentlichen Gegenströmung ausgesetzt. Michelle Braun musste 20 Konkurrentinnen ziehen lassen, Ursula Trützschler kam nochmals 10 Plätze dahinter aus dem Wasser. Celine Kaiser und die 16-jährige Debütantin Jule Sauer waren zu diesem Zeitpunkt fast am Schluss des Feldes. „Es ist schon eine andere Liga als in der Jugend. Da geht’s bereits beim Schwimmen richtig zur Sache“, so beschrieb Jule Sauer ihren Einstand in die höchste deutsche Triathlonliga. Doch im Radfahren machte das Mengener Jungtalent Boden gut und fuhr mit ihrer Radgruppe auf eine davorliegende Gruppe auf, in der sich auch Ursula Trützschler befand. Michelle Braun war bereits ein Pulk weiter vorne. Dann ereilte Jule Sauer Pech. An ihrem Fahrrad gab es technische Probleme. Doch statt zu hadern, hielt sie kurz an, behob das Problem und fuhr weiter. „Schade, die Gruppe war natürlich weg, aber die Situation hat sie cool gemeistert“, so der Kommentar von Teamchef Peter Heudorfer. Auch für Celine Kaiser war das Radfahren alles andere als positiv. Einsetzender Nieselregen machte die ohnehin schon anspruchsvolle Strecke auch noch rutschig. Sie stürzte und konnte zwar noch weiterfahren, doch in der Wechselzone war dann Schluss. Zu stark waren die Schmerzen. Noch einen Ausfall konnte sich das Mengener Team nicht erlauben, denn drei Damen mussten unbedingt in die Wertung. Michelle Braun und Ursula Trützschler konnten auf der Laufstrecke noch Zeit gut machen. Auf Platz 17 lief Michelle Braun ins Ziel. 10 Plätze dahinter finishte Ursula Trützschler. In ihrem ersten Bundesligarennen holte sich Jule Sauer Rang 47. Ganz vorne schnappte sich Laura Lindemann (Potsdam) den Sieg vor Emma Jeffcoat (Lemgo) und Emmie Charayron (Buschhütten). Mit weiteren Top-Platzierungen konnte Lemgo den Sieg vor Abonnementsmeister Buschhütten einfahren. Platz drei ging an Witten. Nach dem tollen 6. Platz in Tübingen blieb dieses mal für das LTS Team TV Mengen ein guter 10. Platz, der einen kleinen Sprung in der Tabelle von 11 auf 10 zur Folge hatte. Allerdings lauern dahinter die punktgleichen Mannschaften aus Hagen und Bonn. Das Fazit von Teamchef Peter Heudorfer: „In Anbetracht der Tatsache, dass wir Pech auf der Radstrecke hatten, fiel das Ergebnis noch sehr positiv aus. Jetzt wollen wir versuchen, in drei Wochen beim Saisonfinale auf der Ostseeinsel Rügen unseren Tabellenrang nicht mehr zu verlieren. Mit viel Glück geht vielleicht sogar noch etwas nach vorne“.

Auch das Schunk Team der Herren musste in der Mitte der Mulde starten und bekam die Strömung des Flusses voll ab. Jannik Schaufler und Uli Hagmann kämpften sich trotzdem einigermaßen gut durch und gingen zusammen mit einem weiteren Athleten als Verfolgergruppe auf den winkligen und mit kurzen Anstiegen versehenen Radabschnitt. Wenig später stieß der von hinten angreifende Fabian Göggel zu ihnen. Allerdings konnte er eine anschließende Tempoverschärfung nicht mitgehen, so dass sich Jannik Schaufler und Uli Hagmann wieder absetzten. Dahinter schlossen sich im Laufe der 20 Rennkilometer zwei weitere Radgruppen zusammen, in der sich Frederik Henes und Max Fetzer befanden. Aufgrund der verletzungsbedingten Absage des Mengener Topstarters Valentin Wernz wurde Max Fetzer kurzfristig nominiert: „Durch meine Verletzung im Frühjahr wollte ich eigentlich frühestens auf Rügen wieder ins Geschehen eingreifen. Doch wenn die Mannschaft mich braucht, bin ich da“. Zahlreiche Stürze bedeuteten für einige Konkurrenten das vorzeitige Aus, doch alle „Roten“ kamen wohlbehalten von der Radstrecke zurück. Auf der 5 km langen Laufstrecke wollte Jannik Schaufler noch einige Ränge gut machen, was ihm auch gelang. Mit Platz 12 verfehlte er zwar nur ganz knapp ein einstelliges Ergebnis, es reichte jedoch zu einer Bronzemedaille in der nationalen U23-Meisterschaft. Uli Hagmann konnte das rasante Tempo der Führenden nicht mitgehen und beendete sein Rennen auf Rang 29. Nur zwei Plätze dahinter lief Frederik Henes ins Ziel ein, der den Rückstand aus dem Schwimmen mit einer hervorragenden Laufzeit noch verkürzen konnte. Fabian Göggel kam auf Platz 43. Sein Kommentar zum Rennen: „Dieser Stadtkurs verlangte den kompletten Athleten – kein Streckenabschnitt war einfach und man musste höllisch aufpassen, dass man keinen Fehler macht“. Max Fetzer durfte sich über Rang 47 und eine ansteigende Form freuen. Sieger und damit auch gleichzeitig Deutscher Meister wurde Justus Nieschlag (Buschhütten) vor Jonathan Zipf (Buschhütten) und Jonas Breinlinger (Team Saarland). In der Mannschaftswertung konnte das Schunk Team den sechsten Platz von Tübingen wiederholen. Auf dem Siegertreppchen stand Buschhütten ganz oben vor Worms und Potsdam. Mengen arbeitete sich damit in der Tabelle von Rang 7 auf 5 nach oben. Vermutlich ist aber hier auch das Ende der Fahnenstange erreicht, denn die ersten vier Teams haben schon einen gehörigen Abstand. Hnter dem Schunk Team lauern Darmstadt, Münster und Köln in Schlagdistanz. Wie bei den Damen gilt deshalb auch bei den Herren nochmals volle Konzentration auf das abschließende Rennen auf Rügen. „Die Herren habe ihre Sache gut gemacht – wir sind alle voll zufrieden, sagte Teamchef Peter Heudorfer, der in Grimma seinen Kollegen Stefan Vollmer vertrat.

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